„Demenz? Das bekommen doch nur sehr alte Menschen.“ – Diese Annahme ist weit verbreitet, aber falsch. Mit dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ macht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) zur Woche der Demenz und zum Welt-Alzheimertag 2026 deutlich: Demenzerkrankungen können Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen betreffen.
Zwar sind die meisten Menschen mit Demenz über 65 Jahre alt, doch es gibt auch Erkrankungen in jüngeren Jahren. Darüber hinaus betrifft Demenz nie nur eine einzelne Person. Partnerinnen und Partner, Kinder, Enkelkinder, Freundeskreise, Kolleginnen und Kollegen begleiten oder pflegen häufig und sind so auch Veränderungen ausgesetzt. Demenz ist damit eine gesellschaftliche Aufgabe, nicht nur ein individuelles Schicksal.
Die Lebensrealitäten von Menschen mit Demenz sind sehr unterschiedlich. Manche sind noch berufstätig, andere bereits im Ruhestand. Einige wirken nach außen selbstständig, aktiv und lebensfroh, andere sind einsam oder auf umfassende Unterstützung angewiesen. Manche übernehmen Verantwortung für Kinder oder Angehörige, andere leben allein. Was sie verbindet: Man sieht ihnen die Erkrankung oft nicht an. Genau hier setzt das Motto an. Es lädt dazu ein, genauer hinzusehen, Vorurteile zu hinterfragen und Stigmatisierung abzubauen.
Weitere Informationen zur Woche der Demenz 2026 gibt es hier: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.: Welt-Alzheimertag
Text in Anlehnung an Pressemitteilung der Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.: Welt-Alzheimertag
Bildquelle: Markus Spliske von unsplash
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