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20. Sächsischer Geriatrietag und Abschlussveranstaltung zur Woche der Demenz 2021 in Dresden

27. September 2021 News

Am 25.09.2021 gab es in Dresden gleich zwei Mal Grund, miteinander über das Thema Demenz ins Gespräch zu kommen.

Der 20. Sächsische Geriatrietag des "Landesverband Geriatrie Sachsen e.V." hat jedes Jahr eine andere gerontologische Erkrankung als Schwerpunkt. In diesem Jahr ging es um das Thema "Demenz" und das passte sehr gut zum Abschluss der Woche der Demenz in Dresden bzw. Sachsen.

Die Veranstaltung im Hygienemuseum Dresden wurde gemeinsam vom Landesverband Geriatrie Sachsen e.V., der "Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit" und der "Landesinitiative Demenz Sachsen e.V." organisiert.

Dr. med. Barbara Schubert (St. Joseph Stift Dresden GmbH) moderierte gemeinsam mit Steffi Bartsch (Landesinitiative Demenz Sachsen e.V.) die gesamte Veranstaltung. Eine besondere Ehre war das wertschätzende Grusswort von Dagmar Neukirch, Staatssekretärin des "Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichem Zusammenhalt", gefolgt vom Vorstandsvorsitzenden des Landesverband Geriatrie Sachsen e.V., Dr. med. Stefan Zeller.

Prof. Dr. med. Dr. rer. medic. Markus Donix eröffnete die Vortragsreihe am Vormittag mit einem Referat über die aktuellen Entwicklungen in Forschung, Diagnostik und der Therapie demenzieller Erkrankungen. Dr. med. Moritz Brand erläuterte im zweiten Vortrag, wie wichtig ein gesunder Schlaf ist und welche Zusammenhänge zwischen Schlafverhalten und dementiellen Veränderungen im Gehirn bestehen. Beide Mediziner leiten das "Universitäts DemenzCentrum" in Dresden, das auf die Untersuchung und Diagnostik dementieller Erkrankungen spezialisiert ist. Beide Vorträge sind passwortgeschützt und nur für die Teilnehmenden der Veranstaltung zugänglich. Die Präsentationen dürfen nicht weitergegeben werden.

Dr. Barabara Schubert vermittelte in ihrem Vortrag u.a. welche besonderen Herausforderungen bei der palliativen Versorgung von Menschen mit Demenz am Lebensende bestehen und wie ein würdevolles Sterben trotz der Erkrankung gelingen kann. Sie können den Vortrag von Frau Dr. Schubert hier noch einmal ansehen:

Im Anschluss an die drei Fachvortäge hatten die Teilnehmenden vor der Mittagspause die Möglichkeit, den Expertinnen und Experten ihre Fragen zu stellen.

Nach der Mittagspause stellte Frau Bartsch von der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. verschiedene Hilfsangebote aus Dresden vor. Unter anderem informierte Frau Birgit Körtge von der AOK Plus über die Leistungsansprüche gegenüber der Pflegeversicherung. Beide Vorträge können Sie ebenfalls herunterladen und hier ansehen:

Am Mittag hatten die Besucherinnen und Besucher vor Ort die Möglichkeit, an einem Workshop über Validation teilzunehmen. Angeboten wurde der Workshop von Simone Reyhl, Vorsitzende der "Alzheimer Gesellschaft Dresden e.V.". Parallel dazu stellte Dr. med. Robert Haußmann vom Universitäts DemenzCenter die Problematik der Fahrtauglichkeit bei Menschen mit Demenz und sich daraus ergebende rechtliche Konsequenzen vor.

Bei einem "Markt der Möglichkeiten" hatten die Gäste die Gelegenheit, mit verschiedenen Akteuren aus Dresden und Sachsen ins Gespräch zu kommen und Informationsmaterial zu erhalten.

Die Veranstaltung wurde hybrid durchgeführt. Das bedeutet, dass das Programm im Hygienemuseum auch live vorm Bildschirm verfolgt werden konnte. Insgesamt war die Veranstaltung mit 100 Personen vor Ort und ca. 40 Personen im Internet gut besucht.

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung und Mitarbeit sowie bei den Besuchenden für ihr Interesse an dem Thema Demenz.

Text: S. Förster
Bilder: H. Hammer

 

 

 




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