Pflegedialog im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz hatte zum 13. Pflegedialog Sachsen ins Deutsche Hygiene-Museum Dresden eingeladen. Ein Markt der Möglichkeiten bot den Teilnehmern bereits beim Ankommen die Chance, verschiedene Angebote im Freistaat Sachsen zur Pflege kennenzulernen und mit den jeweiligen Akteuren ins Gespräch zu kommen.

Vertreter der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. – Alzheimer Gesellschaft (LiDS) beteiligten sich an dieser Veranstaltung, um Bedarfe in der Landeshauptstadt Dresden anzugeben, zu diskutieren und um sich auszutauschen. Das Spektrum reichte vom sozialen Miteinander und Vernetzung über das Wohnen bis hin zu professionalisierten Personal.
Nach der Begrüßung durch Staatsministerin Barbara Klepsch und einem Grußwort von Bürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann wurden fünf Workshops vorgestellt und die Teilnehmer auf diese verteilt. Christiane Dumke (LiDS) brachte sich zur Thematik der gesundheitlichen Infrastruktur ein und betonte die Belange von Menschen mit Demenz. Monika Rettich (LiDS) erörterte im Workshop „öffentliche Infrastruktur“ Bedarfe und Angebote in der Stadt. Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz war ein Themenpunkt, der in der Diskussion beim Öffentlichen Nahverkehr, Barrierefreiheit und Verkehrsplanung einfloss.

Ein Ergebnis der Gesprächsrunden war: In Dresden gibt es eine gute Basis mit vielfältigen Angeboten zu den Bedarfen. Es ist jedoch erforderlich sich stärker zu vernetzen, damit die Angebote sichtbar werden. Gesundheitsministerin Barbara Klepsch benannte dafür als Beispiel die Fortführung der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V., ebenso wie die Stärkung der Auszubildenden als Pflegefachmänner und -frau an Standorten wie in der Ausbildungsstätte „Bildung in der Pflege“ in Chemnitz.
Die Ergebnisse der Gesprächsreihe werden wichtige Grundlage für das von Gesundheitsministerin Barbara Klepsch vorgestellte »Pflegepaket Sachsen« sein.

Gerold Dubau